Vortrag: Ernährung bei Leukämie und Tumorerkrankung

21. August 2019

Essen und Trinken bei Krebs: ein Thema, das viele Betroffene, ob Patienten oder Angehörige, stark beschäftigt.

Essen, was schmeckt oder doch lieber einer speziell ausgeklügelten Diät folgen? Was tun, wenn überhaupt nichts schmeckt, der Appetit ganz fehlt? Gesunde, ausgewogene und leckere Mahlzeiten sind in jedem Fall wichtig. Sie steigern in jedem Fall die Lebensqualität und können bei vielen Betroffenen dazu beitragen, den allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern. Wenn Patienten durch die Erkrankung Gewicht verlieren können besondere unterstützende Maßnahmen erforderlich sein. Noch relativ neu sind Erkenntnisse über die Möglichkeiten, durch Ernährung und Lebensstil das persönliche Rückfallrisiko günstig beeinflussen zu können. Eine spezielle Diät, mit der man Krebs heilen könnte, gibt es nicht. Hier versprechen viele Tipps und Ratschläge weit mehr, als sie halten können. Sich mit dem Thema auseinander zu setzen, am besten bereits zu Beginn einer Erkrankung, lohnt sich indes in jedem Fall.

Frau Dr. med. Kathrin Drognitz, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie und Ernährungsmedizinerin DAEM/DGEM informiert auf Einladung der blut.eV Selbsthilfegruppe Leukämie- und Lymphom am Donnerstag, den 26.09.2019 um 18.30 Uhr mit einem Vortrag und einer Fragerunde über den neuesten Erkenntnisstand zum Thema Ernährung bei Krebs. Die Veranstaltung findet im Seminarraum im Haus D auf dem Gelände des Städtischen Klinikums Karlsruhe, Moltkestraße 90 statt.

Die Selbsthilfegruppe freut sich über jeden Interessenten, der Eintritt ist frei.

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Newsletter Integrative Onkologie 5 – 2019

19. Juni 2019

„Schulmedizin kämpft und Integrative Medizin unterstützt“, dieses Bild haben wir vor Augen, wenn wir im Städtischen Klinikum Karlsruhe Angebote wie Kunst- und Musiktherapie, komplementärmedizinische und pflegerische Beratung, Ernährungsberatung, Qigong und Onkowalking fördern. Immer mehr Forschungsergebnisse bestätigen die Wirksamkeit des integrativ-onkologischen Therapieansatzes. Der Patient übersteht den Klinikaufenthalt besser und nimmt gleichzeitig wertvollen Rat für die Zeit danach mit nach Hause. Oft sind diese Leistungen nur für privatversicherte Patienten zugängig. Damit alle Patienten von einem ganzheitlichen Heilkonzept profitieren können, füllen wir die Lücke zur Kassenfinanzierung mit Spenden auf. Helfen Sie uns dabei mit einer Geldspende oder motivieren Sie andere dazu, uns finanziell zu unterstützen! Es ist so wichtig Menschen zu heilen, nicht Krankheiten.

Newsletter 5 -2019

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Neuer Läuferrekord aufgestellt

29. Mai 2019

Wer hätte das gedacht? Der letztjährige Läuferrekord von 1.502 Startern wurde in diesem Jahr noch einmal übertroffen. 1.100 Läufer hatten sich bereits vorab über das Online-Portal angemeldet. Zum Ende des Laufs um 17.30 Uhr waren sagenhafte 1.681 Läufer registriert. Der größte Teil davon war bereits um 14.00 Uhr vor der Bühne versammelt und wärmte sich mit den Kindern vom evangelischen Kindergarten Waldbrücke auf. Nachdem der Startschuss aus der Kanone des Schützenvereins Weingarten abgefeuert war, dauerte es einige Minuten bis auch der letzte Läufer sich auf den Weg machen konnte, so groß war das Startfeld. Zusammen liefen die Starter 12.341,5 Runden, das entspricht 16.043 Kilometern für den guten Zweck.

Die Laufergebnisse finden Sie hier. Dort finden Sie auch eine Bildergalerie, mit der Sie den schönen Tag noch einmal Revue passieren lassen können.  Wenn Sie an unserer Online-Umfrage teilnehmen, können Sie uns dabei helfen, den Weingartner Lebenslauf noch besser zu machen.

Nach dem Lauf ist vor dem Lauf, daher bedanken wir uns im Namen des gesamten Vorstandes von Herzen bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben und freuen uns bereits heute schon auf 2020 wenn es zum 15. Mal heißen wird „Laufen walken geben, für die Chance auf Leben“.

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Laufen für den guten Zweck – Jetzt anmelden und mitmachen!

11. April 2019

Am 25. Mai 2019 heißt es zum 14. Mal: „laufen, walken, geben
für die Chance auf Leben“!

Der Lauf
Beim Weingartner Lebenslauf verfolgen seit 2006 Tausende von Füßen ein Ziel: Menschen mit Krebserkrankungen zu unterstützen.

Mit den erlaufenen Spenden wird Krebspatienten und ihren Familien in unserer Region bei der Suche nach Stammzellspendern und durch die Förderung der Onkologie vor allem im Städtischen Klinikum Karlsruhe geholfen.

Wer kann teilnehmen?
Jeder Einzelne, der sich zutraut, mindestens eine Runde zu Fuß zu absolvieren. Ob Laufanfänger, Fortgeschrittene oder Profiläufer, jeder ist willkommen!

Als Läufer sammeln Sie mit Hilfe von persönlichen Sponsoren Geld. Gewinnen Sie möglichst viele Freunde, Nachbarn, Verwandte, Arbeitskollegen oder Firmen dafür, Sie zu unterstützen!

Als Firma nutzen Sie den Lauf als Teambildung oder Mitarbeitermotivation zur Gesundheitsförderung oder Unternehmensindifikation. Engagieren Sie sich gemeinsam und erleben Sie laufenderweise ein tolles Firmen-Event.

Als Verein oder Schulklasse laufen Sie als „Team“ mit Ihren Mitgliedern / mit Ihren Schülern.

Nutzen Sie bequem unser Online-Anmelde-Portal:
https://laufanmeldung.blutev.de/2019-05-25

Machen Sie Werbung für unseren Lauf, der soziale Zweck und Spaß steht bei uns im Vordergrund!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen erfolgreichen und sportlich fairen Lauftag!
Eurer Lebenslauf-Team von blut.eV

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Werde Stammzellspender beim DRK Familientag im Stadtgarten Karlsruhe

10. April 2019

Am 11. Mai findet zum 8. Mal der DRK Familientag im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe statt. Dort finden Sie einen Informationsstand zum Thema „Stammzellspende“ und können sich gleich vor Ort mittels Wattestäbchen typisieren lassen.

Ihre Kinder finden bei uns am Maltisch Beschäftigung, während Sie sich typisieren lassen.

Nutzen Sie als Eltern die Chance sich als Stammzellspender registrieren zu lassen und erleben mit Ihrer Familie einen schönen Tag!

„Es kann jeden Treffen – es geht uns alle an“!

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6. Januar 2019 – Typisierung Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe!

20. Dezember 2018

Warum braucht man Stammzellspender?

Alle 15 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die niederschmetternde Diagnose Blutkrebs. Viele Patienten sind Kinder und Jugendliche, deren einzige Chance auf Heilung eine Stammzellspende ist. Doch jeder zehnte Patient findet keinen Spender.

Wer kann Stammzellspender werden?

Jede Person zwischen 17 und 45 Jahren kann sich registrieren lassen, solange sie gesund und in körperlich guter Verfassung ist. Eine kurze Kontrolle, mit welchen Krankheitsbildern nicht gespendet werden darf, ist nachfolgend aufgelistet.

Die Ausschlusskriterien dienen sowohl Deinem Schutz als Spender, als auch um die Risiken für den Empfänger zu minimieren. Bitte lies Dir die folgenden Punkte aufmerksam durch, um Dich und die Person, der Du vielleicht bald das Leben retten möchtest, zu schützen. Trifft einer der nachfolgenden Punkte auf Dich zu, darfst Du leider nicht spenden:

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems:
    z. B. behandlungsbedürftige Herzrhythmusstörungen, koronare Herzkrankheit, schlecht eingestellter Bluthochdruck, Bypassoperationen, nach einem Herzinfarkt
  • Erkrankungen des Blutes, des Blutgerinnungssystems oder der Blutgefäße: z. B. Beinvenenthrombose, Störung der Blutgerinnung, z. B. Hämophilie A (Bluterkrankheit), Marcumarbehandlung, Thalassämie, Sichelzellanämie, ­aplastische Anämie, Sphärozytose
  • Erkrankungen der Atemwege:
    z. B. schweres Asthma, Lungenfibrose, Lungenembolie
  • Schwere Nierenerkrankungen:
    z. B. Glomerulone­phritis, Niereninsuffizienz
  • Schwere medikamentös behandelte Allergien: 
    Nicht jede Allergie ist automatisch ein Ausschlussgrund für eine Blutstammzellspende. Hausstaub-, Pollen- oder Tierhaarallergie führen nicht zum Ausschluss, sofern es dadurch noch nicht zu einem anaphylaktischen Schock gekommen ist. Wenn Du unsicher bist, ruf uns gerne an: 089 – 89 32 66 28. Dann klären wir gemeinsam, ob Du als Spender infrage kommst.
  • Infektiöse Erkrankungen: z. B. Hepatitis C oder nicht ­ausgeheilte Hepatitis B, HIV-Infektion, Malaria
  • Bösartige Erkrankungen: Krebserkrankungen
  • Erkrankungen des Immunsystems: z. B. Rheumatoide ­Arthritis, Kollagenosen (z. B. Sklerodermie), Morbus Crohn, Colitis­ ulcerosa, Morbus Addison, Idiopathische Thrombozytopenische Purpura, Lupus erythematodes, Sjögren-Syndrom, Vaskulitis
  • Erkrankungen der Psyche und des zentralen
    Nervensystems: 
    z. B. Epilepsie, Psychosen, Multiple Sklerose, Creutz­feldt-Jakob-Krankheit
  • Erkrankungen der endokrinen Drüsen:
    z. B. Diabetes mellitus, Schilddrüsenüberfunktion. Eine Schilddrüsenunterfunktion ist kein Ausschlusskriterium.
  • Nach einer Fremdgewebe-Transplantation:
    z. B. Niere, Leber, Herz, Haut, Hornhaut, Hirnhaut
  • Bei Vorliegen einer Suchterkrankung:
    z. B. Medikamente, intravenöse Drogenabhängigkeit
  • Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe: Personen, deren Sexualverhalten oder Lebensumstände ein gegenüber der Allgemeinbevölkerung deutlich erhöhtes Übertragungsrisiko für durch Blut übertragbare schwere Infektionskrankheiten (z. B. Hepatitis B und C oder HIV) bergen

Ab dem 61. Geburtstag wird jeder registrierte Stammzellspender automatisch aus dem weltweiten Spendernetz gelöscht. Dies wurde vom Gesetzgeber so festgelegt, da mit zunehmendem Alter die Qualität der Stammzellen immer mehr abnimmt und die Auswirkungen der Transplantation älterer Stammzellen in jüngere Personen noch nicht hinreichend erforscht wurden.

Wie läuft die Registrierung ab?

  1. Geben Sie Ihre Adress- und Kontaktdaten an
  2. Für die Bestimmung der Gewebemerkmale benötigen wir eine Blutprobe oder ein Wangenabstrich

Wie läuft die Stammzellspende ab?

DIE PERIPHERE BLUTSTAMMZELLSPENDE: 
Bei dieser Entnahmemethode wird über vier Tage ein Medikament verabreicht, das die vermehrte Produktion von Stammzellen anregt. Dies geschieht in Form von kleinen Spritzen, die Du Dir selbst zuhause geben kannst. Du wirst dazu beim Voruntersuchungstermin angeleitet. Nach dieser Mobilisierung werden am 5. Tag die im Blut zirkulierenden Stammzellen über die Armvene entnommen. Die Spende findet in unserer Ambulanz unter der Fürsorge der Ärzte, die Du schon von der Voruntersuchung kennst, statt. Die Spende dauert etwa 4-5 Stunden. Nebenwirkungen während der Vorbereitungszeit sind grippeähnliche Symptome wie Knochen-, Glieder- und Muskelschmerzen, eventuell Kopfschmerzen und Übelkeit. Diese Beschwerden können mit einem geeigneten Medikament gelindert werden.

DIE KNOCHENMARKSPENDE: 
Die Entnahme erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. eine Stunde. Du kannst die Klinik am darauffolgenden Morgen schon wieder verlassen. Eine medikamentöse Vorbereitung ist hier nicht nötig. Mit Nadeln wird der Beckenkammknochen­ punktiert. Durch die Einstiche entstehen pro Seite ein bis zwei kleine Punkte im Bereich des Beckenkamms, die jedoch keine sichtbaren Narben hinterlassen. Nebenwirkungen sind ein geringer Blutverlust und muskelkaterartige Beschwerden im oberen Bereich der Gesäßmuskulatur. Schweres Heben sollte nach der ­Knochenmarkspende für ca. 14 Tage vermieden werden.

Beide Spendearten werden von unserem Ambulanzteam jährlich hundertfach durchgeführt.

Um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen: Die Blutstammzellen befinden sich im Knochenmark. Das Rückenmark im Wirbelkanal hat damit nichts zu tun!

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Weihnachtsmarkt in der Kreisklinik Wolfratshausen

30. November 2018

Am 14.12.2018 verkauft die blut.eV Regionalgruppe Oberbayern im Foyer der Kreisklinik Wolfratshausen weihnachtliche Naturholzarbeiten, selbstgestrickte Socken und Mützen, eine reiche Auswahl an hausgemachten Marmeladen, Weihnachtsplätzchen und Likören sowie vieles mehr. Außerdem bieten wir selbstgebackenen Kuchen an, der gerne auch mit nach Hause genommen werden darf.

WANN: Freitag,  14.12.2018, 11.00 bis 17.00 Uhr

WO: Foyer der Kreisklinik Wolfratshausen, Moosbauerweg 5, 82515 Wolfratshausen

Am 14.12.2018 verkaufen wir im Foyer der Klinik weihnachtliche Naturholzarbeiten, selbstgestrickte Socken und Mützen, eine reiche Auswahl an hausgemachten Marmeladen, Weihnachtsplätzchen und Likören sowie vieles mehr. Außerdem bieten wir selbstgebackenen Kuchen an, der gerne auch mit nach Hause genommen werden darf.

Mit dem Erlös aus der Veranstaltung unterstützen wir die onkologischen und palliativen Patienten der Klinik und aus unserer Region.

Wir freuen uns auf viele Besucher!

Kontaktdaten:

blut.eV, Regionalgruppe Oberbayern, Leitung Michaela Karg
Hauptstraße 26, 82549 Königsdorf
Tel. 08179/94 38 33, Fax: 08179/94 38 34
E-Mail: rg.oberbayern@blutev.de

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Newsletter Integrative Onkologie 4 – 2018

15. November 2018

Im September 1998 sind wir zum ersten Mal im Städtischen Klinikum Karlsruhe vorstellig geworden. Wir haben unsere Unterstützung und Hilfe angeboten und sind mit offenen Armen empfangen worden. Von 1998 bis heute hat sich vieles verändert. Aber eines ist gleichgeblieben: die wertschätzende und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den onkologischen Abteilungen im Städtischen Klinikum Karlsruhe.

Hier wird täglich wertvolle Arbeit geleistet. Wir fördern Angebote wie Kunst- und Musiktherapie, komplementär-medizinischer Beratung, Qigong und Onkowalking, die leider nicht für alle Patienten gleich kassenfinanziert werden. Damit möchten wir die Patienten im Klinikum unterstützen.

Wenn auch Sie diese Arbeit wertschätzen und einen Beitrag leisten möchten, können Sie dies gerne mit einer Spende zum Ausdruck bringen. Gemeinsam können wir so viel erreichen!

Newsletter 4 – 2018

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Newsletter StammzellForschung Mai 2018

Freitag, der 13. ist ein Datum, das zu Unrecht gefürchtet wird: Vor 45 Jahren, an einem Freitag, dem 13., im April, wurde in England die erste erfolgreiche Transplantation von Knochenmarkzellen eines fremden Spenders durchgeführt. Der Empfänger war ein kleiner Junge, dessen Geschichte zur Gründung des ersten Stammzellregisters der Welt führte.

Heute sind weltweit über 31 Millionen Menschen als freiwillige Stammzellspender registriert und nahezu täglich kommen neue Spender dazu. Die Erfolgsgeschichte der Stammzelltransplantation ist auch eine Erfolgsgeschichte der Stammzellforschung, denn ohne Forschung wäre dies nie möglich gewesen.

Ich freue mich, Ihnen mit der 15. Ausgabe unseres Newsletters wieder einen kleinen Einblick in die Forschungsaktivitätenin der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, Abteilung Innere Medizin V, unter der Leitung von Prof. Dr. med. Carsten Müller-Tidow geben zu dürfen.
Bleiben Sie uns gewogen!
Herzlich Ihr Bruno Gärtner, Kuratoriumsvorsitzender

Newsletter StammzellForschung Mai 2018

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Die 6-jährige Luise aus Hagsfeld sucht ihren „Lebensretter“

6. November 2018

Ende Juli geht Luises Mutter mit ihr zum Kinderarzt weil sie immer blasser und kraftloser wird…

… von dort wird sie direkt in die Kinderklinik überwiesen. Nach einer Knochenmarkpunktion am nächsten Tag steht die Diagnose Leukämie fest. Sofort wird mit der Chemotherapie begonnen. Im Laufe der Therapie stellt sich heraus, dass Luise auf eine Knochenmarktransplantation angewiesen ist, um wieder ganz gesund werden zu können.

Luise ist ein sehr fröhliches, kontaktfreudiges und naturverbundenes Mädchen. Sie möchte so gern wieder auf Bäume klettern, in den Bergen wandern, in den Ostseewellen toben, im Kinderchor mitsingen. Außerdem möchte sie endlich alle Klassenkameraden kennen lernen, denn aufgrund der Chemotherapie ist ihr Immunsystem so geschwächt, dass ein regulärer Schulbesuch nicht möglich ist.

Für Luises Familie ist es überwältigend, wie viel Mitgefühl und Unterstützung sie durch Freunde, Bekannte, Vereine, KollegInnen, Schule, Kindergarten,… erfahren und sie rufen die Bevölkerung dazu auf, sich am 09. Dezember in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr in der kleinen Sporthalle des VTH typisieren zu lassen. Wem der Termin nicht passt, der kann sich auf unserer Homepage ein Lebensretterset bestellen und sich so als als freiwilliger Stammzellspender registrieren.

„Jeder Mensch ist einzigartig. Wichtig und geliebt. Und gleichzeitig so verletzlich, wie wir grade bei Luise erkennen müssen. Lassen Sie uns zusammenstehen. Miteinander und füreinander leben. Lassen Sie uns beten, dass Luise geholfen werden kann“. Mit diesen Worten ruft auch Pfarrer Siegfried Weber, der Luise vor 5 1/2 Jahren getauft hat, die Mitbürgerinnen und Mitbürger dazu auf, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen.

Nach wem suchen wir?

Vor allem junge Spender sind gefragt, deshalb richtet sich der Aufruf verstärkt an jeden zwischen 17 und 45 Jahren, der gesund und fit ist und bei keiner anderen Aktion oder Datei registriert wurde. Am Aktionstag nehmen erfahrene Punktionskräfte ein paar Tropfen Blut ab, aus dem im Labor dann die Gewebemerkmale analysiert werden. Diese Gewebemerkmale werden anonym in einem weltweiten Spenderregister gespeichert und stehen nicht nur für Luise, sondern für allen Patienten auf der ganzen Welt zur Verfügung.

Wie können Sie noch helfen?

  • Machen Sie Ihre Freunde, Bekannte oder Ihre Mitarbeiter auf unsere Aktion aufmerksam!
  • Wer aus gesundheitlichen oder altersbedingten Gründen nicht Spender werden kann, ist mit einer Geldspende als Unterstützer sehr willkommen. Jeder Cent zählt, denn auch Geldspenden helfen Leben retten. Für jeden neuen Stammzellspender fallen Kosten in Höhe von 40 EUR an, die weder der Staat noch die Krankenkassen tragen.

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Flyer mit Informationen zur Stammzellspende

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