Stammzellspender für Timo und andere

30. Juni 2020

Timo, 41, Vater von Luca und Nils und Ehemann von Andrea, hat Blutkrebs. Nur eine Stammzelltransplantation kann sein Leben retten. Einen passenden Familienspender hat Timo nicht, daher organisieren wir gemeinsam mit seiner Familie und seinen Freunden eine Typisierungsaktion, bei der wir nach fremden Spendern suchen:

Sonntag, 19.07.2020, 11.00 – 16.00 Uhr,
Carl-Julius-Weber Halle, Jahnweg 2, 74635 Kupferzell.

Wer helfen möchte, gesund und zwischen 17 und 45 Jahren alt ist kann sich bei uns an diesem Tag aufnehmen lassen und so vielleicht zum Lebensretter werden.

Kurz nach Ostern suchte Timo den Arzt auf, weil seine Frau unerklärliche blaue Flecken und eine gelbe Hautfarbe an ihm feststellte. Nach einigen Untersuchungen erhielt er die schockierende Diagnose „Blutkrebs“ uns wurde umgehend ins ins Krankenhaus eingewiesen. Dort verlor man keine Zeit und leitete sofort eine erste Chemotherapie ein. Seine Familie konnte es kaum fassen, „Corona hat das normale Leben schon außer Kraft gesetzt, aber diese Diagnose riss uns den Boden unter den Füßen weg“, so Andrea, seine Frau. Niemand durfte Timo besuchen, die Corona Auflagen waren sehr streng. Die Kinder, Luca 10 und Nilo 6 Jahre alt, vermissten ihren Vater sehr.

Der erste Therapiezyklus verlief erfolgreich und Timo durfte sogar zum 10.Geburtstag von Luca, seinem ältesten Sohn, kurz das Krankenhaus verlassen. Doch schon bald musste er wieder ins Krankenhaus und es ist nicht absehbar, wann Timo wieder nach Hause darf.

2014 hat Timo selbst einmal Stammzellen gespendet und jetzt bittet er die Bevölkerung, ihm zu helfen.

Da Timos Bruder nicht als Spender in Frage kommt, kann Timo nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Um in dieser schwierigen Situation nicht tatenlos zu bleiben und die Suche nach einem „genetischen Zwilling“ für Timo aktiv zu unterstützen, rufen seine Frau Andrea, seine Familie und Freunde gemeinsam mit blut.eV dazu auf, sich als potenzielle Stammzellspender registrieren zu lassen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise  kann eine Registrierungsaktion nur unter ganz besonderen Auflagen und Rahmenbedingungen erfolgen. Neu als Spender aufnehmen lassen kann sich jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 45 Jahren. Mehr Informationen zum Thema gibt es hier.

Wir bitten alle die kommen, sich ganz genau an die dort erklärten und vorgegebenen Anweisungen zu halten. Je nach aktuellem Stand der Corona-Pandemie kann es noch kurz vor der Aktion zu Änderungen kommen, wir werden die jeweils aktuellen Vorgaben penibel einhalten und umsetzen. In diesem Jahr fehlen so viele neue Spender, gemeinsam können wir durch diszipliniertes, verantwortungsvolles und auch ein bisschen mutiges Verhalten dafür sorgen, dass diese Aktionen weiterhin stattfinden können. Die wichtigsten Regeln werden IMMER bleiben:

  1. ABSTAND HALTEN
  2. ZU JEDEM ZEITPUNKT MUND-/NASENSCHUTZ IN HALLE TRAGEN

Darüber hinaus werden wir vor dem Einlass in die Halle eine Temperaturmessung durchführen und auf möglich Symptome für Corona hinweisen.

Um Timo zu helfen und seine Wünsche zu erfüllen, appellieren seine Frau und Söhne: „Timo ist der beste Papa und Ehemann, den man sich vorstellen kann. Wir möchten ihn nicht verlieren. Deshalb bitten wir alle – lasst euch registrieren! Damit schenkt ihr Timo das Wertvollste, was es gibt – die Hoffnung auf ein zweites Leben.“

Wer einmal in als Spender aufgenommen wurde steht auch weiterhin weltweit für Patienten zur Verfügung. „Wir hoffen, dass wir mit unserer Aktion eine Welle der Hilfsbereitschaft auslösen. Je mehr Menschen sich registrieren lassen, desto größer sind die Überlebenschancen für Timo. Denn nur wer registriert ist, kann auch als Lebensretter gefunden werden“, so Andrea. „Allen, die sich an dieser Aktion beteiligen, danken wir von ganzem Herzen.“

Auch Geldspenden helfen Leben retten, da uns für die Neuaufnahme eines jeden Spenders Kosten in Höhe von 40 Euro entstehen.

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Wie kann ich helfen?

  • Flyer und Plakat ausdrucken und verteilen

  • Diesen Beitrag in Social Media teilen oder per E-Mail weiterleiten

  • Den Geldspenden-Aufruf teilen oder per E-Mail weiterleiten

  • Freunde und Bekannte ansprechen und dazu animieren, sich als Spender registrieren zu lassen

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blut.eV und Corona 2020

18. März 2020

Liebe Freunde und Förderer von blut.eV,

eigentlich sollten wir jetzt gerade mit der Planung des 15. Weingartner Lebenslaufes, des Osterbasars im Städtischen Klinikum Karlsruhe, eines Benfizkonzertes und vor allem mehrerer Typisierungsaktionen beschäftigt sein. Eigentlich. Wenn da nicht das Corona Virus wäre, das unsere Welt gerade aus den Fugen wirft. Es kommt sicher nicht als Überraschung, dass wir alle geplanten Veranstaltungen bis auf weiteres absagen müssen und wie alle anderen von Tag zu Tag auf die aktuelle Entwicklung der Situation reagieren werden.

Veranstaltungen wie der Lebenslauf, Basare, Benefizkonzerte und dergleichen sind für unsere Arbeit eine lebenswichtige Finanzierungsquelle. Wenn solche Dinge nicht stattfinden können, stehen wir vor einer schwierigen Situation. Auch in Zeiten einer Pandemie erkranken Menschen an Krebs. Und gerade in solchen Zeiten werden zusätzliche Hilfseinrichtungen wie blut.eV dringend gebraucht. Die Corona Krise fordert uns alle in bisher noch nicht da gewesenem Ausmaß. Wir alle haben Sorgen und müssen unterschiedliche persönliche Herausforderungen bewältigen. Denken wir aber auch in solchen Zeiten an die Menschen, die zu den Sorgen die Corona mit sich bringt, noch eine Erkrankung wie Krebs zu bewältigen haben. Jede einzelne Spende zählt mehr denn je. Spenden können Sie ganz einfach hier. Eine Bescheinigung senden wir Ihnen umgehend zu.

Wir hoffen, dass wir alle die kommenden Wochen der freiwilligen „sozialen Distanz“ gut überstehen und so gesund wie möglich durch diese schwierige Zeit kommen. Die Distanz zueinander wahren wir aber nur im körperlichen Sinn, im Geiste sind wir ganz nah beieinander. Per Telefon und Internet sind wir für alle Menschen mit Fragen und Sorgen zu Krebserkrankungen nach wie vor erreichbar.

Auch als Stammzellspender kann man sich weiterhin über uns registrieren lassen. Wir versenden unsere Lebensretter Sets und Sie können sich zuhause typisieren und die Probe dann per Post ans Labor schicken. Das Set anfordern können Sie entweder gleich hier, per Telefon: 07244/6083-0 (bitte Nachricht hinterlassen falls wir nicht da sind, wir rufen sehr zeitnah zurück), per E-Mail an info@blutev.de oder über das Kontaktformular hier auf der Webseite.

Alles Gute und viel Kraft für die bevorstehende Zeit wünscht Ihnen der Vorstand von blut.eV,

Susanne Bogner
1. Vorsitzende

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SAP Sinfonie Orchester making the world sound better

16. Dezember 2019

Sonntag, 09.02.2020 / 19.00 Uhr

zugunsten des Förderkreises Stammzellforschung der Medizinischen Klinik V am Universitätsklinikum Heidelberg

  • Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre „Die Zauberflöte“ KV 620
  • Anton Rubinstein zweites Cellokonzert in d-Moll op. 96 Solistin: Valeria LoGiudice
  • Anton Dvorak Sinfonie Nr. 8 in G-Dur op. 88

Musikalische Leitung: Johanna Weitkamp
Schirmherrin: Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann
Veranstalter: blut.eV, Bürger für Leukämie- und Tumorerkrankte

Vorverkauf: 12 € ermäßigt 7 Euro
Abendkasse: 15 € ermäßigt 10 €
in allen Filialen der Sparkasse Brühl, Oftersheim, Plankstadt und Schwetzingen

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Newsletter StammzellForschung Juni 2019

24. Juni 2019

Gemeinsam mit unserer Gründerin und langjährigen ersten Vorsitzenden, Elke Jordan-Mattes, war ich im November 2000 zum ersten Mal in der Abteilung Innere Medizin V im Universitätsklinikum Heidelberg, um über eine mögliche Unterstützung der Abteilung durch unseren Verein zu sprechen. Von diesem ersten Gespräch an bis zum heutigen Tag kann blut.eV auf eine langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Inneren V zurückblicken. Es begann mit der Finanzierung der Stelle einer Psycho-Onkologin, dann kam die Durchführung zahlreicher Stammzellspendersuchaktionen und der Aufbau des Heidelberger Stammzellregisters. Seit 2006 wurden mit dem Förderkreis StammzellForschung gezielt Forschungsprojekte zum Thema Stammzelltherapie unterstützt. Die Zusammenarbeit war damals wie heute durchweg von großem Respekt und gegenseitigem Vertrauen geprägt.

Der Kampf gegen Blutkrebs ist ein zentraler Bestandteil unserer Vereinsarbeit. Die neuen Entwicklungen, die die Therapie mit CAR-T-Zellen bringt, beobachten wir mit großer Spannung. Wir haben bereits in den letzten Ausgaben des Newsletters darüber berichtet und sind hocherfreut darüber, dass unsere Partner in Heidelberg hier eine führende Rolle einnehmen. Wir werden nach besten Kräften unseren Beitrag dazu leisten. Möglich wird das durch Ihre Hilfe mit einer Spende und dafür sind wir von Herzen dankbar.

Herzlich, Ihre

Susanne Bogner

Newsletter StammzellForschung Juni 2019

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Newsletter StammzellForschung Dezember 2018

28. Januar 2019

Mit der vorliegenden 16. Ausgabe unseres Newsletters darf ich mich als Vorsitzender des Förderkreises StammzellForschung von Ihnen verabschieden.
Hinter mir liegen zwölf interessante und bewegte Jahre, in denen wir mit Ihrer Hilfe die Forschungsaktivitäten in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, Abteilung Innere Medizin V, unter der Leitung von Prof. Dr. med. Anthony D. Ho und dessen Nachfolger, Prof. Dr. med. Carsten Müller-Tidow, nach Kräften unterstützen konnten. In diesen zwölf Jahren ist viel geschehen, neue Wirkstoffe wurden gefunden, die Haplo-Identische Stammzelltransplantation schenkt Patienten ohne passenden Spender inzwischen wieder Hoffnung und mit genetisch veränderten T-Zellen wurde in der Zelltherapie ein neuer Meilenstein gelegt. Über all diese Entwicklungen durften wir Sie mit unserem Newsletter informieren. Das Thema dieser Ausgabe ist die Immuntherapie mit CAR-Zellen, eine sehr vielversprechende neue Therapie, die in Heidelberg nun zur Anwendung kommt. Ich bin dankbar, dass wir mit unserer Arbeit einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Behandlung von Blutkrebspatienten leisten konnten. Möglich war dies nur mit Ihrer Hilfe. Dafür möchte ich mich sehr herzlich bei Ihnen bedanken. Gemeinsam können wir so viel bewegen.
Alles Gute wünscht Ihnen

Ihr Bruno Gärtner, Kuratoriumsvorsitzender

Newsletter StammzellForschung Dezember 2018

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Newsletter StammzellForschung Mai 2018

15. November 2018

Freitag, der 13. ist ein Datum, das zu Unrecht gefürchtet wird: Vor 45 Jahren, an einem Freitag, dem 13., im April, wurde in England die erste erfolgreiche Transplantation von Knochenmarkzellen eines fremden Spenders durchgeführt. Der Empfänger war ein kleiner Junge, dessen Geschichte zur Gründung des ersten Stammzellregisters der Welt führte.

Heute sind weltweit über 31 Millionen Menschen als freiwillige Stammzellspender registriert und nahezu täglich kommen neue Spender dazu. Die Erfolgsgeschichte der Stammzelltransplantation ist auch eine Erfolgsgeschichte der Stammzellforschung, denn ohne Forschung wäre dies nie möglich gewesen.

Ich freue mich, Ihnen mit der 15. Ausgabe unseres Newsletters wieder einen kleinen Einblick in die Forschungsaktivitätenin der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, Abteilung Innere Medizin V, unter der Leitung von Prof. Dr. med. Carsten Müller-Tidow geben zu dürfen.
Bleiben Sie uns gewogen!
Herzlich Ihr Bruno Gärtner, Kuratoriumsvorsitzender

Newsletter StammzellForschung Mai 2018

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Newsletter StammzellForschung Dezember 2017

19. Dezember 2017

Wir freuen uns sehr, Ihnen in dieser Ausgabe wieder eine Fülle interessanter Informationen und Berichte präsentieren zu dürfen. An dieser Stelle dürfen wir ein „herzliches Dankeschön“ aussprechen an alle, die unseren Förderkreis so großzügig und tatkräftig unterstützen. Sie machen Fortschritt möglich!

Mit herzlichen Grüßen, Ihr Bruno Gärtner, Kuratoriumsvorsitzender

Hier finden Sie den Newsletter 14 von 2017

Newsletter StammzellForschung Dezember 2017

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Newsletter Juli 2017

18. Juli 2017

Die dreizehnte Ausgabe des Newsletters markiert einen Stabswechsel in der Inneren Medizin V in Heidelberg. Im Februar dieses Jahres hat sich Herr Prof. Dr. Anthony Ho nach 47 jähriger Verbundenheit mit dem Universitätsklinikum in den Ruhestand verabschiedet. Ganz so ruhig wird es allerdings nicht bei ihm werden, denn er bleibt vor allem den Forschungsaktivitäten der Inneren Medizin vorerst noch erhalten. Er wird sich der Auswertung der immensen Datenmengen des internationalen Forschungsverbunds „SyStemAge“ widmen. SyStemAge geht der Frage nach, wie Stammzellen altern und welche Rolle diese Alterungsprozesse bei Erkrankungen des Knochenmarks spielen.

Mit Prof. Dr. Carsten Müller-Tidow konnte ein exzellenter Nachfolger für die Position des Ärztlichen Direktors gewonnen werden. Der Förderkreis Stammzellforschung wird auch die Forschungstätigkeiten von Prof. Dr. Müller-Tidow unterstützen. Einen ersten Einblick in seine Schwerpunkte gibt der Bericht „Immuntherapie mit CAR-Zellen“, der auf anschauliche Weise schildert, warum diese Zellen als die neuste „Wunderwaffe“ bei der Bekämpfung von Krebs gefeiert werden. Stammzellforschung rettet Leben, ich spreche aus Erfahrung.

Wir bitten Sie, helfen Sie uns dabei! Ihre Spende kommt zu einhundert Prozent da an, wo sie gebraucht wird.
Herzlich Ihr Bruno Gärtner, Kuratoriumsvorsitzender

Hier finden Sie den Newsletter 14 von 2017

Newsletter StammzellForschung Juli 2017

 

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Newsletter Juni 2016

17. Juni 2016

Ende März 2016 fand in Heidelberg ein Symposium statt, bei dem sich die Elite der Stammzellforscher aus der ganzen Welt traf, um sich zu den neuesten Fakten und Trends im Bereich der Stammzelltherapie auszutauschen. Im Bericht auf den Seiten 4 bis 7 erfahren Sie, über welche Themen die Ärzte und Wissenschaftler diskutierten. Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass die Universitätsklinik Heidelberg weltweit vernetzt arbeitet, das bedeutet für die Patienten in der Medizinischen Klinik V in Heidelberg, dass sie nach dem aktuellsten Stand der Medizin behandelt werden.

Das eine unbeschreiblich tragische Katastrophe auch etwas Gutes hervorbringen kann, beschreibt der Artikel über die Auswirkungen des Reaktorunfalls in Tschernobyl 1986 auf die Beziehungen zwischen Ost und West, welche Rolle die Knochenmarktransplantation dabei spielte, war auch mir neu. Ein spannendes Kapitel Geschichte, das durch die Entwicklungen in der Stammzellforschung maßgeblich beeinflusst wurde. Die Stammzellforschung ist auf einem guten Weg, soviel wurde auf dem Symposium auch mir als Laien deutlich. Dies ist eine Bestätigung für die Wichtigkeit der Arbeit unseres Förderkreises, die kontinuierliche, höchst effiziente Forschung in der Medizinischen Klinik V in Heidelberg durch unsere Spenden zu unterstützen und zu sichern.

Helfen Sie uns dabei, leisten auch Sie mit einer Spende Ihren Beitrag zu der kontanten Verbesserung der Stammzelltherapie, die schon so viele Leben gerettet hat.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Ihr Bruno Gärtner, Kuratoriumsvorsitzender

Hier finden Sie den Newsletter 13 von 2016

Newsletter StammzellForschung Juni 2016

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