Zwanzig Jahre ist es nun her, dass der Bruchsaler Manfred Grimme eine nicht heilbare, seltene Blutkrebs-Diagnose erhielt. Nach Intensivstation und Chemotherapie hat er für sich das Rad neu erfunden und ist seit 2013 weltweit mit seinem Reiserad unterwegs.
Highlights waren der Pamir Highway in Tadschikistan, der 4.800 Meter hohe Grenzpass Paso Agua Negra zwischen Chile und Argentinien, die Durchquerung der größten Salzwüste der Erde in Bolivien und der Yellowstone Nationalpark in den USA, um nur einige zu nennen.
Vom 6.1. bis zum 2.3.26 wird er nun mit dem Reiserad nach Patagonien und acht Wochen entlang der Carretera Austral – eine der schönsten Radstrecken der Erde – unterwegs sein. Diese anspruchsvolle Tour erfordert eine ausgezeichnete Kondition, zumal rund 1.500 km und etwa 20.000 Höhenmeter zu absolvieren sind. Garniert werden diese Strapazen mit häufigem Regen und viel Wind.
Heute – zwanzig Jahre nach der Diagnose – beschreibt Grimme die Krankheit als eine prägende Erfahrung, die seinem Leben neue Perspektiven eröffnet hat. Er ist dankbar für die medizinische Betreuung und für jeden neuen Tag. Nach seiner zweiten Chemotherapie 2021 möchte er nun etwas zurückgeben und anderen Betroffenen weiterhin Mut machen.
Darum sammelt er jetzt mit seiner nächsten Spendenfahrt entlang der Carretera Austral in Patagonien Gelder für den Verein blut.eV. aus Weingarten. (zur Spendenseite)
Spendengelder, die ganz dringend benötigt werden und zu hundert Prozent dort ankommen, wo sie benötigt werden.
Auf der kostenlosen App „Polarsteps“ können Sie die Radreise von Manfred Grimme hautnah ab dem 8. Januar 26 mitverfolgen.
Von hier bis unendlich….
