Ein echtes Highlight im August

24. Oktober 2019 Michaela Karg, Leiterin der Regionalgruppe Oberbayern und Susanne Bogner, 1. Vorsitzende von blut.eV besuchen Martin während seiner Stammzellspende

Anfang August durften wir einen ganz besonderen Besuch abstatten. Wir haben Martin M. aus Wörth live während seiner Stammzellspende besuchen dürfen. Martin hatte sich letztes Jahr bei der Offerta in Karlsruhe bei uns am Stand in die Datei der AKB aufnehmen lassen. Nicht mal ein Jahr später wurde er schon als der genetische Zwilling einer an Blutkrebs erkrankten Frau in Deutschland identifiziert. Nachdem durch gründliche Untersuchungen und Labortests zweifelsfrei feststand, dass Martin gesund ist, stand einer Spende nichts mehr im Weg. Seine Freundin hat ihn zur Stammzell-Entnahme begleitet, quasi als seelischer Beistand. Als wir angekommen sind, hatte Martin schon drei Stunden hinter sich und das Ende der „Ernte“ war in Sicht. Alle Rollläden waren unten, es war ein knallheißer Tag. Martin hat uns erzählt, was er auf dem Weg zur Spende alles hinter sich gebracht hat und wie aufgeregt er war. Wir haben in dem Augenblick auch gemeinsam an „seine“ Patientin gedacht, die zeitgleich irgendwo in Deutschland gerade mit viel Chemotherapie auf den Empfang von Martins Zellen vorbereitet wurde. Kaum vorstellbar, was ihr zu dem Zeitpunkt durch den Kopf gegangen sein mag. Dagegen waren die Strapazen, denen Martin sich unterzogen hat, vermutlich eher kleine Fische, darüber waren wir uns einig. Für uns ist Martin ein Held, wir haben uns auch sehr gefreut, dass er diesen Moment mit uns geteilt hat. Die Schokopackung halten wir übrigens nicht aus Werbezwecken hoch, wir hatten gehofft dass die Botschaft darauf auf dem Foto lesbar sei… Anfänger halt ;-). Es sei daher hier nochmal explizit geschrieben, was wir ihm mit Schokolade gesagt haben: Martin, du bist „simply the best!!!

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So sehen Lebensretter aus

1. Juli 2019

Zwei Jahre und acht Monate nachdem er sich bei unserer Aktion „Blutsgeschwister“ in Malsch typisieren ließ, konnte Enrico Porada letzte Woche einem fremden Menschen die Chance auf ein neues Leben schenken. Er wurde als der genetische Zwilling eines an Blutkrebs erkrankten Patienten identifiziert und hat knapp 5 Stunden lang Blutstammzellen gespendet. So lange dauerte die Prozedur bis genügend Stammzellen aus seinem Blutkreislauf abgesammelt waren, um daraus für den Patienten das hoffentlich lebensrettende Transplantat herstellen zu können.

Nach der Spende erzählte er, dass er sich anfangs überhaupt nicht vorstellen konnte, über einen so langen Zeitraum ruhig zu sitzen zu bleiben. Wenn in beiden Armbeugen Nadeln liegen sind Bewegungen nicht einfach, aber es hat gut gemeistert und war darüber selbst erstaunt. Auch die Vorbereitung zur Spende, bei der der Spender die Produktion seiner Stammzellen über mehrere Tage hinweg stimuliert in dem er ein bestimmtes Medikament spritzt, hat Enrico sehr gut überstanden. Er sagt, er würde es jederzeit wieder tun.

Wir ziehen den Hut vor Enrico und hoffen, dass viele Menschen seinem Beispiel folgen und sich als Stammzellspender registrieren lassen. Wie das funktioniert und wer als Spender in Frage kommt erfahrt ihr hier. Gesucht werden vor allem junge Menschen bis 40 Jahren. Jeder einzelne zählt und könnte die Nadel im Heuhaufen sein, nach der bei der Suche nach einem passenden Spender sprichwörtlich gesucht wird. Je mehr Menschen typisiert sind, je höher werden die Chancen für alle Blutkrebspatienten einen passenden Spender zu finden. Gemeinsam können wir so viel erreichen!

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Dein Typ ist gefragt!

12. Oktober 2018

 

Warum sollte ich spenden?

– Weil jedes Jahr etwa 11.000 Menschen in Deutschland an bösartigen Blutkrankheiten wie z. B. Leukämie erkranken.

– Weil nur einem Teil dieser Patienten alleine durch Medikamente geholfen werden kann.

– Weil für viele Patienten die Transplantation von Knochenmark oder Blutstammzellen gesunder Spender die einzige Chance ist, die Krankheit zu überwinden.

„Fußball ist unsere große Leidenschaft. Es gibt aber wichtigere Dinge im Leben“, sagt Marketing-Geschäftsführer Dag Heydecker. „Im Spiel geht es in der Regel um Sieg oder Niederlage. Doch unser aller Gesundheit sollte stets im Vordergrund stehen.“ Und helfen ist so einfach: Es genügt ein kurzer Wangenabstrich mit zwei Wattestäbchen, schon ist man als Spender in der zentralen Datei registriert. „Das sind genau fünf Minuten Zeitaufwand, die Menschenleben retten können.“

Prinzipiell kann sich jede Person registrieren lassen, die zwischen 17 und 45 Jahre alt ist, mindestens 50 kg wiegt, in guter körperlicher Verfassung und gesund ist. Stammzellen kann man bis zum 60. Lebensjahr spenden. Die Registrierung ist schon ab 17 Jahren möglich, die Aktivierung im internationalen Register erfolgt automatisch mit Eintritt der Volljährigkeit.

Jeder ist herzlich willkommen, egal ob Fußballfan oder nicht.

Warum sollte ich Stammzellen spenden?

Wer darf Stammzellen spenden? Welche Methoden gibt es?

Falls Sie bereits in einer anderen Stammzelldatei erfasst sind, registrieren Sie sich bitte nicht erneut, da die Daten aller Dateien im ZKRD (Zentrales Knochenmarkspender-Register Deutschland) zusammen gespeichert werden. Doppelte Registrierungen führen zu Verwirrungen und mehr Aufwand bei der Spendersuche.

Wie können Sie noch helfen?

  • Machen Sie Ihre Freunde, Bekannte oder Ihre Mitarbeiter auf unsere Aktion aufmerksam!
  • Spenden Sie, denn die Kosten für die Aufnahme der Spender und für die Bestimmung der Gewebemerkmale sind immens. 40 Euro fallen für jede Neuregistrierung an. Diese Kosten müssen aus Geldspenden bezahlt werden, da sie weder von staatlicher Seite noch von den Krankenkassen übernommen werden können. Jede Geldspende zählt und rettet Leben!
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80 neue Lebensretter bei der Internationalen Marbacher Vielseitigkeit

16. Mai 2017

Robert Vuk, seit Jahren eine feste Größe im Team des Marbacher Vielseitigkeitsturnier, hat Leukämie. Bei einem der Treffen zur Vorbereitung des Turniers erzählte er von seiner schwindenden Chance, die Krankheit zu überleben, wenn sich nicht bald ein Spender für eine Stammzellen-Transplantation finden würde.

Zum Spenden-Formular

Die Idee zu einer  Typisierungsaktion für ihn war geboren und konnte mit der Unterstützung von blut.eV, der Firma Lammfell-Mattes und des Members Club Marbach am vergangenen Samstag in die Tat umgesetzt werden.

Ein Spender für Robert hatte sich zwar glücklicherweise mittlerweile gefunden. an der Aktion aber wurde trotzdem festgehalten. 80 neue Spender konnten in die weltweit vernetzten Register aufgenommen werde, das sind 80 neue Chancen für Menschen, die genau jetzt auf die erlösende Nachricht warten, dass ein Spender gefunden werden werden konnte. Wenn Sie uns dabei helfen können, die dabei entstandenen Laborkosten in Höhe von 4.000 Euro zu bezahlen, sind wir für eine Geldspende sehr dankbar.

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